banner

Willkommen auf unserer Homepage!

TERMINE

29.02.2008
Freitag
Ordentliche Mitgliederversammlung
des Fördervereins zur Unterstützung von Bürgerinitiativen für gesundes Wohnen ohne Mobilfunkantennen in Wohngebieten, bei Schulen und Kindergärten
20.00h im Gasthof Götzfried, Donaustr. 13, Tegernheim.

Tagesordnung:
1. Bericht des 1. Vorsitzenden
2. Bericht des Schatzmeisters
3. Bericht der Mobilfunkkritiker Regensburg Stadt und Land
4. Wahl des Abschlussprüfers
5. Diskussion und Beschlussfassung zum Fortbestand des Vereins 6. Sonstige Anträge
7. Vorführung des Films "Der Handykrieg".



AKTUELLES VOM BI-TREFFEN AM 17.11.2007

Bayerisches Treffen mobilfunkkritischer Initiativen

Zu einem bayernweiten Vernetzungstreffen von mobilfunkkritischen Bürgerinitiativen hatte die BI Mobilfunk Mainfranken eingeladen. Teilgenommen haben insgesamt 33 BI-Vertreter aus 24 Orten. Die BI Mobilfunkkritiker Regensburg Stadt und Land wurde von den Herren Polivka und Drya und Frau Piller vertreten.
Bei der Vorstellungsrunde wurde klar: in den Großstädten scheint der Ausbau der Mobilfunknetze weitgehend abgeschlossen, in kleineren Städten und am flachen Land ist die „heiße Phase“ mit täglich neu sprießenden Sendemasten in vollem Gang. Ein entsprechendes Bild zeigte dann auch die Landkarte Bayerns, auf der Orte mit Bürgerinitiativen markiert wurden: viele Nadeln in Süd- und Nordbayern, „weiße Flecken“ in der Oberpfalz und in Niederbayern.
Ziel des Treffens war neben Kennenlernen und Erfahrungsaustausch die Gründung eines „Dachverbandes Risiko Mobilfunk Bayern“, in dem die Kräfte gebündelt werden sollen. Dass dies sinnvoll ist, zeigte bereits dieses erste Treffen: so mancher konnte sich gute Ratschläge für den Umgang mit Mobilfunkbetreibern und Gemeinderäten mit nach Hause nehmen.
Ein nächstes Treffen ist für Februar 2008 geplant. Bis dahin sollen in den einzelnen Regierungsbezirken weitere Bürgerinitiativen erfasst werden. Eine gemeinsame Internetseite ist im Aufbau: www.netzwerk-risiko-mobilfunk-bayern.de.
Während der Mittagspause gab Dr. Cornelia Waldmann-Selsam aus Bamberg einem Focus-Journalisten ein längeres Interview. Die ausführliche Reportage zum Thema Mobilfunk und Gesundheit wurde in der Ausgabe 49/2007 Anfang Dezember veröffentlicht.
30. Dezember 2007

Tegernheim lehnt Senderstandort ab

Auf der Suche nach einem UMTS-Antennenstandort im Ort holte sich der Betreiber O² eine Abfuhr vom Gemeinderat: man verwies als einzige Möglichkeit auf den Fernsehturm Hohe Linie.
Probleme scheint ein Investor zu haben, der gerne Wohnungen bauen würde, für die sich offensichtlich niemand interessiert. In unmittelbarer Nähe des Baugrundes stehen drei Mobilfunkantennen.
30. Dezember 2007

Fernsehturm pulst mit 8,33 Hertz

Seit einiger Zeit sendet T-Mobile vom Fernsehturm am Ziegetsberg mit einer gemessenen Pulsung von 8,33 Hertz. Die gleiche Pulsung ist in Oberammergau in die Schlagzeilen geraten, da sie bei Anliegern gesundheitliche Probleme auslöste. Mehrere Medien, u.a. ARD-Report, haben ausführlich darüber berichtet. T-Mobile beschwichtigte, das „Phänomen“ könne nicht von der Pulsung kommen, die gäbe es nämlich in ganz Deutschland. Dass dem nicht so ist, belegt der Gesundheitszustand eines BI-Mitglieds, das bei freiem Sichtkontakt in ca. 600 Meter Entfernung zum Fernsehturm wohnt.
30. Dezember 2007

Illkoferer wollen keine Antennen im Ort

Aus dem Barbinger Ortsteil Illkofen wird berichtet, dass auf einer Distanz von 2 km zwei Mobilfunksender errichtet werden sollen. Zum einen soll eine Sendeanlage auf den Flutlichtmasten des Sportplatzes montiert werden. Das Einverständnis der Gemeinde liegt dazu vor, vom Sportverein wurden nur einige Vorstandsmitglieder befragt sowie die nächstgelegenen Anwohner. Die zweite Sendeanlage soll auf dem Friesheimer Deich errichtet werden. Bezüglich beider Senderstandorte hat man Bedenken: die nächste Wohnbebauung ist zwischen 200 und 1300m entfernt, am Sportplatz trainieren auch Kinder- und Jugendmannschaften. In einem Gespräch mit dem Bürgermeister soll geklärt werden, ob im Sinne des Mobilfunkpaktes (Vereinbarung zwischen Mobilfunkbetreibern und Staat) die Sender nicht an den bestehenden Masten bei der Autobahn in Neutraubling und in Bach a.d. Donau montiert werden können.
30. Dezember 2007

Erfolgreich vor Gericht

Unser Regensburger Rechtsanwalt hat beim Verwaltungsgericht Dresden einen Prozess gegen E-Plus gewonnen. Die Baugenehmigung des Sendemastens stimmte in den Sektoren (= Strahlungsrichtungen) nicht mit der Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur überein. Die Mobilfunkanlage wurde dennoch nicht abgebaut, weil auch in Sachsen inzwischen die Baugenehmigungspflicht abgeschafft wurde. Ob weitere bauaufsichtliche Anträge gestellt und eingeklagt werden, ist noch nicht entschieden.
Ein weiterer Prozess konnte in der Berufungsinstanz gegen Vodafone gewonnen werden. Verteidigt wurde dabei eine Gemeinde mit ihrer Gestaltungssatzung. In der ersten Instanz hatte das Verwaltungsgericht Würzburg den Mobilfunkbetreibern Recht gegeben und befunden, die Gestaltungsssatzung sei unwirksam. Erfreulicherweise konnte der Berufungssenat vom Gegenteil überzeugt werden. Die Mobilfunkanlage muss nun abgebaut werden, und – noch besser – viele andere dürfen nicht errichtet werden.
30. Dezember 2007

Hier im Netz: Antennen-Stadtplan!

Initiert durch zahlreiche telefonische Anfragen nach "ruhigen" Wohngegenden haben wir einen Stadtplan erstellt, in dem sowohl Standorte von Mobilfunksendeanlagen als auch deren Adressen eingetragen sind. Teilweise war auch noch Platz für Fotos. Siehe unter "Standorte" - hier finden Sie auch Listen über Entfernungen von Sendeanlagen zu Kindergärten, Schulen, Kliniken und Seniorenheimen.
3. Januar 2006



Letztes Update: 17:34h, 30.12.2007
Erstellt von: Karin Piller