Vor Ort
REGENSBURG-GESAMTSTADT
Internet über Funk-Breitband
Internet über Funk-Breitband
Im Raum Regensburg werben zur Zeit zwei Firmen für Internetzugang über Funk: Die Fa. Televersa Online setzt dabei auf Richtfunktechnik (zum Messen der Strahlung gibt es derzeit keine Messgeräte). Die Sendeantennen der Fa. Genias brauchen Sichtkontakt. Für beide Techniken ist eine Antenne im oder am Haus notwendig. (WB 31.05.06, MZ 26.07.06)
8. September 2006
Projekt MI FRIENDS soll im Herbst in Regensburg starten
Handy-Fernsehen wurde bereits zur Fußball-WM in München sechs Wochen lang von 400 Teilnehmern getestet. In Phase 2 sollen mit MI FRIENDS (Mobiles interaktives Fernsehen, Radio, Information, Entertainment und neue digitale Services) in Regensburg auch Zeitungen auf die Test-Handys übertragen werden. Die Mittelbayerische Zeitung ist Partner des Projekts. Die Testphase soll 2 Jahre dauern. (MZ, 08.06.+26.08.06)
8. September 2006
Gesundheitsvorsorge soll in den Landesentwicklungsplan
Gegen die Stimme von SPD-Stadtrat Norbert Hartl (der arbeitet schließlich bei der Telekom!) befürwortete gestern der Stadtplanungsausschuss einmütig den Antrag von ödp-Stadtrat Joachim Graf, in die Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes einen Passus aufzunehmen, durch den der Gesundheitsvorsorge beim Ausbau des Mobilfunknetzes oberste Priorität eingeräumt wird. Weiters enthält der Antrag die Forderung, die flächendeckende Versorgung mit öffentlichen Telefonstellen aufrecht zu erhalten. Welche Änderungen in den Landesentwicklungsplan schlussendlich aufgenommen werden, entscheidet leider nicht Regensburg sondern München ...
16. November 2005
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REGENSBURG-ALTSTADT
Spiegelgasse 8
| Der Aufbau der Kamin-Antenne in der Spiegelgasse 8 wurde von einem Anlieger dokumentiert. Nachdem er sich an die BI gewandt hatte, konnte Kontakt zur Mittelbayerischen Zeitung hergestellt werden, die ausführlich darüber berichtete. Die Dachgeschosswohnung des Anliegers ist ca. 20m von der Kamin verkleideten Antenne entfernt und etwa auf gleicher Höhe. |
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Eine sofort gestartete Flugblattaktion des Anliegers scheint keine große Resonanz gefunden zu haben. Der Anlieger hat die Wohnung, in die er eben erst eingezogen war, bereits wieder verlassen.
Eine Messung durch die BI / Herr Polivka ergab, dass die Antenne zum Messzeitpunkt nicht in Betrieb war.
30. April 2004
Die Medien berichten:
MZ vom 01.04.04: "Mobilfunkanlagen als Morgenwecker?"
MZ vom 06.04.04: "Spiegelgasse: D2-Sender noch nicht in Betrieb"
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Ein Mieter im Haus Spiegelgasse 8 hat versucht, beim Zivilgericht eine einstweilige Verfügung zu bewirken. Dies wurde jedoch abgelehnt. Er will nun eine Mietminderung fordern.
Das Gebäude, in dem auch die 2 Dachgeschosse bewohnt sind, steht unter Denkmalschutz. Offensichtlich war der Denkmalschutz mit dem Abbau eines nicht in Betrieb befindlichen Kamins und dessen Ersatz
durch den Antennen-Attrappen-Kamin einverstanden. In ca. 50m Entfernung ist der Kindergarten in der Dänzergasse.
4. Juni 2004
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Der Mieter teilt mit, dass sich von den anderen Parteien im Haus niemand was aus der UMTS-Antenne macht. Er hat den Mietvertrag gekündigt.
9. Juli 2004
D.-Martin-Luther-Str. 1, Neues Rathaus
Wohl auf Empfehlung des Runden Tisches hat der Grundstücksausschuss beschlossen, auf das Neue Rathaus eine UMTS-Antenne mit Kaminverkleidung zu setzen. Direkt darunter sind die Büroräume des Hochbauamtes, dessen Mitarbeiter zum Teil erst aus dem Wochenblatt vom 24.09.03 von den Plänen erfuhren.
13. November 2003
Herr Geue berichtet, dass er die vom Sicherheitsbeauftragten der Stadt gewünschte Messung vor Inbetriebnahme der Antenne durchgeführt hat. Überraschenderweise ist gleichzeitig auch ein „amtlicher Messer“ tätig gewesen. Höhere Werte konnten nur in den Büroräumen gemessen werden, deren Fenster Sichtkontakt zu den Antennen am Kepler-Studentenheim am Ernst-Reuter-Platz haben.
Frau Piller berichtet, dass bei einer Informationsveranstaltung für die betroffenen städtischen Mitarbeiter auch das Thema Blutuntersuchung vor und nach Inbetriebnahme der Antenne diskutiert wurde. Die Gesundheitsbeauftragte bot an, die Aktion durchzuführen, sagte jedoch wenige Tage später ab. Diese Aktion könne dem öffentlichen Ansehen der Stadtverwaltung schaden. Ein Gespräch dazu mit dem Personalrat steht noch an.
4. Juni 2004
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Am 22. September 2004 wurde die UMTS-Antenne samt Kamin-Attrappe auf dem Dach des Neuen Rathauses innerhalb weniger Stunden errichtet. Die Antenne soll voraussichtlich Ende November in Betrieb gehen. Die eiligst von Frau Piller organisierte Blutentnahme fand am 7. Oktober in der Praxis von Dr. Gigglberger statt, untersucht wurden die Blutproben in einem Passauer Labor.
Problematisch war das korrekte Ausfüllen des Fragebogens der Bürgerwelle e.V., der die Blutuntersuchung begleitet. Kaum einer der Teilnehmer wusste, ob Antennen in der Nähe seines Wohnorts sind bzw. ob die Nachbarn über DECT-Telefone verfügen.
29. Oktoberber 2004
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Nach einem Jahr fand eine zweite Blutuntersuchung statt. Dr. Gigglberger konnte zwar Abweichungen in den Blutbildern feststellen, die jedoch auch andere Ursachen haben könnten. Die anonymisierten Testergebnisse und Fragebögen wurden an die Bürgerwelle weitergegeben, die zusammen mit der IGUMED eine bundesweite Auswertung vornimmt..
Zwischenzeitlich wurden die Fenster des Hochbauamtes in Blickrichtung Keplerheim mit Alu-Vorhängen abgeschirmt.
21. Oktober 2005
Haidplatz 7, Patrizierturm Goldenes Kreuz
Herr Hommer stellt fest, dass die Antenne am Patrizierturm des Goldenen Kreuzes sowohl von der Neuen-Waag-Gasse aus sichtbar ist als auch – und zwar Stadtbild prägend – von der Steinernen Brücke und dem Eisernen Steg. Es ist bemerkenswert, dass sich eine Organisation wie die Altstadtfreunde dazu nicht zu Wort meldet. Ein Telefonat von Fr. Piller mit Herrn Heilmeier/Untere Denkmalschutzbehörde hat ergeben, dass seinerzeit (2001) der Denkmalschutz damit einverstanden war, dort jedoch auch Protestanrufe eingehen.
RA Troidl sieht eine „Verletzung öffentlicher Belange“ – dagegen könnte allerdings nur die Kommune vorgehen. Und das wird wohl nicht passieren, sitzt doch die Stadtverwaltung selbst am Runden Tisch und plant den Antennenausbau mit.
30. April 2004
Mittels Fotovergleich wurde festgestellt, dass die Antenne „gewachsen“ ist. Der Unteren Denkmalschutzbehörde ist jedoch nichts von einer Aufrüstung bekannt. Dagegen hätte man auch Einwände. Beim BI-Treffen wurde darüber diskutiert, Herrn Heilmeier von der Denkmalschutzbehörde zu einem Treffen einzuladen, bzw. Dr. Greipl vom Landesdenkmalamt zu informieren. Beide Möglichkeiten wurden mangels Erfolgsaussichten wieder verworfen. Laut Zeitungsberichten will der Denkmalschutz gegen die Verunstaltung des Stadtbildes durch den Wildwuchs der Satellitenschüsseln vorgehen - das dürfte einfacher sein, als sich mit Mobilfunkbetreibern anzulegen.
4. Juni 2004

Blick von der Galeria-Kaufhof-Dachterrasse auf die Haidplatz-Antenne
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REGENSBURG-SÜD-ZIEGETSBERG
Umbau am Fernsehturm
Am Fernsehturm finden umfangreiche Umbauarbeiten statt. Aus einer Standortbescheinigung neueren Datums von der Bundesnetzagentur geht hervor, dass die Neigungswinkel verschiedener Sender verändert wurden und der Sicherheitsabstand um 2 Meter erweitert wurde. Ein Vergleich der Internet-Daten der Bundesnetzagentur zeigt, dass zwischen Januar und August 2006 am Fernsehturm 10 neue Mobilfunksektoren installiert und 33 „sonstige Funkanlagen“ abgebaut wurden.
8. September 2006
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REGENSBURG INNERER WESTEN
Barmherzige Brüder mit DECT-Abschirmung
Per E-Mail wurden wir informiert, dass mittlerweile alle Sender der DECT-Telefonanlage im Krankenhaus mit Alufolie abgeschirmt sind. Am Anfang der Erprobungsphase war die Abschirmung so heftig, dass teilweise der Sprechkontakt eingeschränkt war. Der zuständige Technische Leiter möchte diese Aktion jedoch nicht an die große Glocke hängen. Zu verdanken ist die Aktion mobilfunkkritischen Mitarbeitern der Barmherzigen Brüder.
8. September 2006
Agrippina-Haus und Tumorfälle
Aus der Rilkestraße wird von einem neuen Tumorfall berichtet. Auch aus anderen Stadtteilen sind Krankheits- und Krebsfälle in der Nähe von Antennen bekannt. Die Adressen sollen künftig gesammelt werden.
Per E-Mail und Fotos wurde der BI mitgeteilt, dass am Dach des ehem. Agrippina-Hochhauses in der Prüfeninger Str. 35 Umbauten stattfinden. Am Auf- oder Abbau der Sendeanlagen wird allerdings nur nachts gearbeitet.
8. September 2006
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REGENSBURG OST
Neue Antennen im Stadtosten
BI-Mitgliedern sind zwei neue Antennen aufgefallen: in der Guerickestr. 41 (LERAG-Beton) und in der Junkersstr. 13.
14. Mai 2006
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REGENSBURG NORD
Wöhrdstraße 22 fertig
Nach der sechsmonatigen Sanierung des Anwesens wurde nun wieder eine Kaminattrappe angebracht. Vor der Sanierung befanden sich zwei Kamine am Dach. Beim Abbau der Attrappen stellte sich heraus, dass darunter nur eine GSM-Sendeanlage war, die zweite Attrappe war für eine UMTS-Antenne vorgesehen. Da die neue Antenne sowohl GSM als auch UMTS sendet, war eine zweite Attrappe hinfällig. Der Kamin kam wohl rechtzeitig, bevor die Sanierung abgeschlossen ist und die Wohnungen vermietet werden.
8. September 2006
Neue Antenne Wöhrdstraße 22 installiert
Wie von der Bundesnetzagentur angekündigt, wurde gestern die GSM/UMTS-Antenne am Giebel des Hauses Wöhrdstr. 22 aufgebaut. Mehr dazu s.u.
17. Mai 2006
Unterer Wöhrd: Antennenstandort Wöhrdstr. 22 als Provisorium in Betrieb!
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Das Haus Wöhrdstr. 22 mit den beiden Kaminantennen wird komplett saniert. Beim Abbau der Kaminattrappen stellten einige Nachbarn erst fest, dass sich darunter Antennen befanden und informierten die BI. Seit 23. März stehen die beiden abmontierten Antennen auf der obersten Plattform des Baugerüsts. |
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Eine telefonische Nachfrage bei der Bundesnetzagentur ergab, dass die Antennen trotz „Provisorium“ in Betrieb sind. Allerdings wusste die Bundesnetzagentur nicht, dass bei der Sanierung der Dachstuhl abgetragen und neu aufgebaut wurde und sich somit Arbeiter evt. im Sicherheitsbereich der Antennen bewegten. Dies sei unzulässig. Man bedankte sich für den Hinweis der BI und wollte der Sache sofort nachgehen. Weiter war zu erfahren, dass T-Mobile die zwei Antennen durch eine ersetzen wird, die sowohl GSM als auch UMTS sendet. Laut Standortbescheinigung dürfte die neue Kaminattrappe höher werden als die bisherigen, vom Denkmalschutz abgesegnet.
14. Mai 2006
Steinweg: Antennenaufrüstung
Die beiden Antennen Am Europakanal 32 (Fitness Company) wurden durch neue Modelle ersetzt, die wohl auch beide Sendestandards, GSM und UMTS senden.
14. Mai 2006
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PENTLING
Noch in Arbeit!
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TEGERNHEIM
Kommt die Berufung?
Die Landesanwaltschaft Bayern hat dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof empfohlen, die Berufungsklage bzgl. der Mobilfunksendeanlage am Wohnhaus Böhmerwaldstr. in Tegernheim abzulehnen. Rechtsanwalt Dr. Troidl teilte per E-Mail mit, dass mit einer Entscheidung des VGH erst in einigen Wochen zu rechnen ist. Er informierte weiter, dass der VGH in vier von Dr. Troidl vertretenen Fällen in Kitzingen die Berufung wegen „besonderer tatsächlicher und rechtlicher Schwierigkeiten“ zugelassen hat. Er sieht darin ein Zeichen, dass sich die Gerichte wieder ernsthafter mit der baurechtlichen Materie befassen.
21. September 2006
Gerichtsverhandlung Mauerer/Tegernheim gegen Freistaat Bayern - Prozess verloren
Rechtsanwalt Dr. Troidl konnte am BI-Treffen nicht teilnehmen. BI-Mitglieder, die bei der Gerichtsverhandlung anwesend waren, berichteten, dass die Klage abgewiesen wurde. Begründung – locker interpretiert: früher seien in Reinen Wohngebieten Telefonzellen erlaubt gewesen, die Zeiten hätten sich geändert, jetzt müssten eben im Interesse der Allgemeinheit Mobilfunkantennen zugelassen werden.
Zum Urteil
Über die Verhandlung berichtete das
Wochenblatt
14.Mai 2006
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